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Studie: redaktionelles Umfeld puscht Werbung


G+J EMS und der Quality Channel haben mit "Editorial Brand Impact ", eine Gemeinschaftsstudie zur Werbewirkung von verschiedenen Content-Umfeldern im Internet vorgelegt. Das Ergebnis: Online-Werbung wirkt auf journalistischen Qualitätsumfeldern am besten. Denn journalistische Premium-Umfelder gehen im Vergleich mit E-Mail-Portalen und Sites mit User Generated Content als klarer Sieger bei der Wahrnehmung contentnaher Werbeformen hervor. Sowohl beim Werbemittelkontakt als auch bei der Kontakthäufigkeit und der Kontaktdauer weisen die redaktionellen Premium-Angebote laut Studie deutlich stärkere Effekte auf. Auch die Werbemittelerinnerung funktioniere auf Medienmarken mit journalistischem Profil besser als in den anderen Umfeldern. "Trotz der inzwischen festen Etablierung des Internets im Media Mix gab es bislang so gut wie keine Studien zur Online-Werbewirkung in verschiedenen Umfeldern", betont Arne Wolter, Geschäftsführer von G+J EMS. "Genau dieser Punkt ist aber sowohl für Werbetreibende wie auch für uns als Qualitäts-Vermarkter von entscheidender Bedeutung, um die bei uns mit einer Online-Kampagne erzielte Aufmerksamkeit sowie die Image- und Branding-Effekte messen zu können."


Die Studienergebnisse im Einzelnen:


· Der Werbemittelkontakt liegt auf den journalistischen Premium-Marken mit einem Kontakt-Index von 84,7 Prozent sowohl deutlich über dem Durchschnittswert aller untersuchten Sites und Werbemittel (53 Prozent) als auch über den Einzelergebnissen der Sites mit User Generated Content (72,8 Prozent) und der E-Mail-Portale (71,8 Prozent).


· Die Häufigkeit des erzielten Werbekontakts ist auf den journalistischen Premium-Sites eindeutig am höchsten. Die Rectangles ziehen hier die Blicke der User durchschnittlich 4,4 Mal auf sich und liegen damit signifikant über dem Durchschnittswert aller Sites und Werbemittel (2,7 Mal). Die Sites mit User Generated Content und die E-Mail-Portale erreichen mit 2,8 bzw. 2,9 Kontakten eine durchschnittliche Kontaktfrequenz.


· Am deutlichsten wird die Werbewirkung der journalistischen Premium-Umfelder bei der Kontaktdauer: So beschäftigen sich die User hier mit durchschnittlich 1,2 Sekunden doppelt so lang mit den Rectangles wie auf den Sites der anderen Umfeld-Kategorien. Die Kontakdauer auf User Generated Content Sites (0,7 Sekunden) und E-Mail-Portalen (0,6 Sekunden) liegt auf dem Durchschnittswert über alle Sites und Werbemittel (0,6 Sekunden).


Die qualitative Werbewirkungsstudie "Editorial Brand Impact" (EBI) wurde im Auftrag von G+J EMS und dem Quality Channel von Mediascore durchgeführt. Dabei kamen neben der Eye Tracking Technologie zur vollständigen Erfassung der visuellen Aufmerksamkeitsprozesse leitfadengestützte Einzelinterviews zur Untersuchung der Werbewirkung zum Einsatz. Die Erhebung fand mit 200 Testteilnehmern im September 2008 statt. Zielgruppe der Untersuchung waren Männer und Frauen im Alter von 20 bis 59 Jahren.


Zu den involvierten Sites gehörten für die journalistischen Premium-Marken FTD.de, Spiegel Online, Stern.de und Sueddeutsche.de; für die Portal-Sites mit E-Mail-Funktion AOL, T-Online und Web.de; für User Generated Content Ciao, Holidaycheck, MySpace und MyVideo sowie für Suchmaschinen Google.
26.02.2009 <naf>26.02.2009 <naf>



16.02.2009 35 Millionen US-Dollar für Gezwitscher
Das Microblogging-Dienst Twitter sichert sich im Rahmen einer dritten Finanzierungsrunde Investorengelder in Höhe von 35 Millionen US-Dollar. Damit soll die Entwicklung eines rentablen Geschäftsmodells vorangetrieben werden.
Das Venture Capital wurde zu großen Teilen von den Beteiligungsgesellschaften Benchmark und den
Institutional Venture Partners (IVP) bereit gestellt. Warum man in einen Dienst investiert, der noch kein gewinnbringendes Geschäftsmodell vorweisen kann, erklärte Todd Caffee von IVP im Start-up-Blog Techcrunch damit, dass Twitter jetzt schon größer ist und schneller wächst als viele Leute glauben. Twitter sei aber noch nicht Mainstream, sondern stehe noch vor dem Durchbruch.
Mit der neuen Kapitalspritze wollen die Macher von Twitter ein Monetarisierungsmodell entwickeln, mit dem der rasch wachsende Microblogging-Dienst, die erwartete hohe Rendite einbringen soll. Innerhalb eines Jahres habe sich die Zahl der aktiven Nutzer nach Unternehmensangaben um 900 Prozent erhöht.

Onlinehändler sehen sich durch Abmahnungen bedroht


Obwohl Abmahnungen seltener werden, sieht fast die Hälfte der Onlinehändler ihren Shop bedroht. Das ergab eine heute veröffentlichte Umfrage von Trusted Shops , an der mehr als tausend Shopbetreiber teilgenommen haben. Hier die sieben Kernthesen der Studie zu Shopabmahnungen .
These1: Abmahnungen werden seltener, gehören aber noch immer zum Alltag
Bei unserer letzten Umfrage 2007 ergab sich eine durchschnittliche Anzahl von 2,1 Abmahnungen pro Shop. Das Ergebnis unser diesjährigen Umfrage ergab, dass dieser Wert auf 1,6 gesunken ist. Das heißt aber noch nicht, dass sich der Shopbetreiber in Ruhe zurück lehnen kann. Die Gefahr, eine Abmahnung zu erhalten ist noch immer enorm hoch.
These 2: Gerichte werden für Missbrauch sensibler
Die Antworten zeigen, dass die Gerichte in Bezug auf Abmahnungsmissbrauch sensibler reagieren. In der Gesamtbetrachtung der Ergebnisse senkten die Richter in 4,73 Prozent der Fälle die angesetzten Kosten. In den Fällen im Zeitraum
2007 - 2009 stieg dieser Anteil auf 6,25 Prozent.
These 3: Keine großen Massenabmahner mehr am Markt
Unsere letzte Studie ergab als ein zentrales Ergebnis, dass rund 39 Prozent aller Abmahnungen durch lediglich drei unterschiedliche Abmahner ausgesprochen wurden. Diese sind mittlerweile alle nicht mehr am Markt tätig. Vielmehr hat diesmal die Wettbewerbszentrale die meisten Abmahnungen ausgesprochen, allerdings auch nur in 2,7 Prozent der Fälle. Dies ist als äußerst positiv zu bewerten, da die Wettbewerbszentrale eine Institution ist, die ausschließlich den fairen Wettbewerb und nicht wirtschaftliche Interessen verfolgt.


Häufigste Fehler
These 4: Falsche Widerrufsbelehrung immer noch häufigster Fehler
Bereits bei unserer letzten Umfrage belegten Abmahnungen wegen einer falschen Widerrufsbelehrung Platz 1 der Liste. Dies ist auch in unserer neuen Studie mit 39 Prozent der Fall, obwohl mittlerweile das neue Muster des Bundesjustizministeriums in Kraft ist. Dennoch scheinen viele Händler immer noch nicht zu wissen, dass es ein neues Muster gibt, bzw. dass dieses nur ohne eigene Änderungen und Ergänzungen abmahnsicher ist. Auf Platz zwei liegen Marken- und Urheberrechtsverletzungen.
These 5: Abmahnungen bedrohen die Existenz
Über die Hälfte der Befragten hatten durch Abmahnungen einen Schaden von mehr als 1.500 Euro. In 36 Fällen wurden gar Schäden von 25.000 Euro und mehr angegeben. 46 Prozent der
Unternehmer sahen sich durch diese Schäden in ihrer Existenz bedroht. Dabei ist jedoch die Summe der entstandenen Schäden im Vergleich zur letzten Studie angestiegen.


Widerstand lohnt sich
These 6: Anwälte verlangen oft zu hohe Gebühren
In 18 Prozent der Fälle haben die abmahnenden Anwälte auf einen Teil Ihrer ursprünglich verlangten Gebühren schon außergerichtlich auf Verlangen des Abgemahnten verzichtet. In 5 Prozent der Fälle wurden die Kosten durch das Gericht gekürzt. Diese Möglichkeit wurde gerade im letzten Jahr sehr häufig von den Richtern genutzt.
These 7: Widerstand zahlt sich immer noch aus
In ca. 13,5 Prozent der Fälle blieb der Widerstand gegen eine Abmahnung erfolglos. In den restlichen 86,5 Prozent erreichten die Abgemahnten zumindest eine teilweise Rücknahme der Abmahnung, eine Kostenreduzierung oder
gar eine komplett Abweisung. Diese Zahlen entsprechen in etwa denen der letzten Umfrage. Auch damals war in nur 13 Prozent der Fälle ein Vorgehen erfolglos.
Trusted Shops bietet die
Studie zum kostenlosen Download an.

09.02.2009 - Domains und Projekte
Der Domainhandel in Deutschland befindet sich trotz der Wirtschaftskrise weiter im Aufschwung, so wurden über die bekannte Domainhandelsplattform Sedo laut ihrer aktuellen Studie über 36.000 Domains im Wert von mehr als 53 Millionen Euro verkauft. Der Durchschnittspreis einer .de-Domain belief sich auf 1.440 Euro und sind 21 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Domains haben sich in den vergangenen Jahren zu virtuellen Immobilien entwickelt deren Wert steigen kann. Nur wenige Domains erzielen allerdings Rekordpreise wie etwa kredit.de für rund 893.000 Euro

04.02.2009 - Zukunftsjob - zertifizierter Online-Marketing Manager


Die Bedeutung des Online-Marketings nimmt weiter zu: Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wächst der e-Commerce mit zweistelligen Wachstumsraten. Umso wichtiger ist es, stets auf dem Laufenden zu sein. Mit dem neuen Zertifikatslehrgang "Effizientes Online-Marketing" bietet die Hamburger Unternehmensberatung Cubic Consulting in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Hamburg eine zukunftsorientierte Fortbildung an.


In dem fünftägigen Seminar werden den Teilnehmern Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt, die sie benötigen, um Chancen und Herausforderungen des Online-Markts begegnen zu können. Das begehrte Zertifikat bekommen die Teilnehmer durch die Präsentation eines Online-Marketing-Plans für ein fiktives Unternehmen. "Danach sind Sie für Unternehmen unentbehrlich", sagt der Geschäftsführer Sebastian Dierks von der Firma Cubic Consulting.
"Gerade in unserer schnelllebigen Zeit sind Zukunftsprognosen über Jobchancen mit Vorsicht zu genießen. Aber diese Voraussage ist sicher: Spezialisten im Online-Marketing haben Zukunft."
Unternehmen sind heutzutage auf qualifizierte Mitarbeiter im Bereich Online-Marketing angewiesen. Diese Tatsache veranlasste die
e-Commerce-Experten der Cubic Consulting eine langfristige Kooperation mit der Handelskammer Hamburg einzugehen: "Wir wollen der hohen Nachfrage an dem Seminar gerecht werden", sagt Dierks.
Da es nur noch wenige freie Plätze für den Termin im Frühjahr (20.04.2009 - 24.04.2009) gibt, wurden schon jetzt weitere Termine für den Herbst (26.10.2009 - 30.10.2009) bekannt gegeben. Außerdem läuft bereits die Planung des Seminars für 2010.
Die Ausschreibung der Handelskammer Hamburg finden Sie zum Download als PDF: download